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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Lieferungen und Leistungen zwischen

WG Elektrotechnik UG (haftungsbeschränkt)
Unterreut 6
76135 Karlsruhe
Deutschland
(nachfolgend „Auftragnehmer“)

und ihren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“).

Die AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern (§ 13 BGB) als auch gegenüber Unternehmern (§ 14 BGB), sofern nicht ausdrücklich abweichende Regelungen getroffen werden.

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde.

2. Leistungen und Vertragsschluss

Der Auftragnehmer erbringt Dienstleistungen im Bereich Elektrotechnik, insbesondere:

  • Elektroinstallationen
  • Wartung und Instandhaltung
  • Renovierungs- und Umbauarbeiten
  • Service- und Reparaturarbeiten im Wohnbau

Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein verbindliches Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Kontaktaufnahme.

Ein Vertrag kommt erst zustande durch:

  • schriftliche Angebotsabgabe (z. B. per E-Mail) und
  • schriftliche oder mündliche Annahme durch den Auftraggeber.

3. Preise und Zahlungsbedingungen

Alle Preise verstehen sich in Euro und – sofern nicht anders angegeben – zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Zahlungsmöglichkeiten:

  • Rechnung
  • Vorkasse
  • Barzahlung
  • Überweisung

Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, sofort ohne Abzug zur Zahlung fällig.

Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen gemäß § 288 BGB sowie Mahnkosten zu berechnen.

4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle zur Durchführung der Arbeiten erforderlichen Informationen rechtzeitig zur Verfügung zu stellen.

Insbesondere hat der Auftraggeber:

  • freien Zugang zu den Arbeitsbereichen zu ermöglichen
  • auf bekannte Risiken (z. B. alte Leitungen, Schäden) hinzuweisen
  • notwendige Genehmigungen bereitzustellen

Verzögerungen oder Mehrkosten aufgrund fehlender Mitwirkung gehen zu Lasten des Auftraggebers.

5. Ausführung, Termine und Verzögerungen

Ausführungs- und Fertigstellungstermine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich bestätigt wurden.

Unvorhersehbare Ereignisse (z. B. Materialengpässe, Krankheit, höhere Gewalt) berechtigen den Auftragnehmer zu angemessenen Terminverschiebungen.

6. Abnahme

Nach Abschluss der Leistungen ist der Auftraggeber zur Abnahme verpflichtet.

Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn:

  • die Leistung in Gebrauch genommen wird oder
  • der Auftraggeber nicht innerhalb von 7 Tagen nach Fertigstellung wesentliche Mängel schriftlich rügt.

7. Gewährleistung

Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.

Bei Unternehmern beträgt die Gewährleistungsfrist 12 Monate ab Abnahme, sofern gesetzlich zulässig.

Offensichtliche Mängel sind unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 7 Tagen, schriftlich anzuzeigen.

8. Haftung

Der Auftragnehmer haftet uneingeschränkt:

  • bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit
  • bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit

Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen.

9. Eigentumsvorbehalt

Gelieferte Materialien bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftragnehmers.

10. Widerrufsrecht (nur Verbraucher)

Verbrauchern steht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen oder Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.

Wird ausdrücklich verlangt, dass der Auftragnehmer vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Arbeit beginnt, kann das Widerrufsrecht bei vollständiger Leistungserbringung erlöschen (§ 356 Abs. 4 BGB).

11. Datenschutz

Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzgesetze verarbeitet.

Weitere Informationen sind der Datenschutzerklärung auf der Website zu entnehmen.

12. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Gerichtsstand für Kaufleute ist der Sitz des Auftragnehmers.

Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

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